Nachhaltige Werbeartikel - ein Widerspruch in sich?

BMW, Audi, Danone – dies sind nur ausgewählte Beispiele aus einem großen Pool von Unternehmen, die in ihren Marketingstrategien mit der Zeit gehen: Sie werben mit nachhaltigen Werbeartikeln. Immer öfter wird man heutzutage im Alltag mit solchen ökologisch abbaubaren "Kinkerlitzchen" zu Werbezwecken konfrontiert. Sei es der kostenlose Kork-Schlüsselanhänger in der Fußgängerzone oder der bedruckte Jutebeutel auf der Studienfindungs-Messe. Was früher Plastiktüten waren sind heute umweltfreundliche Bambustaschen, Plastikkugelschreiber werden durch ihre Holzäquivalente ersetzt.

Doch wenn ich allein die zwei Wörter: nachhaltige Werbeartikel höre, stoßen in meinem Kopf schon zwei Welten zusammen. Diese beiden Begriffe stehen doch im Gegensatz zueinander wie Feuer und Eis, Sauerstoff und C02, Shoppen und Sparen.

Nachhaltigkeit wird eigentlich durch die langanhaltende Wirkung, bzw. Lebensdauer der Produkte, sowie der Umwelt, in der sie produziert werden definiert.
Wenn ich jedoch an Werbeartikel denke, fallen mir als erstes kaputte Kugelschreiber, vergessene Feuerzeuge in der Schublade, oder im Papierkorb gelandete Aufkleber ein. Nutzlose Gegenstände, über deren „Gratiserwerb“ sich der Mensch im ersten Moment freut, denen jedoch kurze Zeit später keine Beachtung mehr geschenkt wird.

Kann dies mit dem Begriff „Nachhaltige Werbeartikel“ in einem Kontext verwendet werden?

Für die Unternehmen ist eine solche Werbeart jedoch willkommen. Die Nachfrage nach umweltfreundlichen ECO-Werbeartikeln steigt. Unternehmen versuchen dem Trend der potentiellen Kunden nachzukommen, bei dem immer mehr die Begriffe „Bio“, und „Öko“ in den Vordergrund rücken. Durch vermehrte Umweltkatastrophen entsteht ein immer größer werdendes Umweltbewusstsein in der Bevölkerung und das Bestreben der Menschen, nachhaltig zu handeln wächst stetig.
Ergreift ein Unternehmen nun also öffentlich sichtbar Maßnahmen, sich umweltbewusst zu zeigen, tut sich hier natürlich definitiv ein Mehrwert auf. Grüne Werbeartikel, die „Werbung der Zukunft“, helfen ihm, eine große Zielgruppe anzusprechen. Wenn es auch nur die Idee des Umweltbewusstseins ist – sie ist bei den meisten Menschen angekommen. Was könnte hier besser für das Image eines Unternehmens dienen als ökologische Werbeartikel, die auf die Nachhaltigkeit der Firma und deren Produktionen hinweisen und es als zukunftsorientiert, umweltfreundlich und verantwortungsvoll proklamieren?

Die Beschaffung solcher Produkte ist für Unternehmen heutzutage ebenfalls keine große Schwierigkeit mehr. Eigens auf Werbeartikel spezialisierte Firmen, wie beispielsweise VANILLA & PEPPER Marketing, liefern Ideen und Inspiration für Werbemittel für Firmen – auf Wunsch eben auch in Eco Variante. Ökologische & Nachhaltige Werbeartikel mit Logo bedrucken – kein Problem. Diese Ideen reichen von Kugelschreiber bis zu Notizbücher bedrucken – und geben den Unternehmen somit die Möglichkeit, sich mit der Eco-Version von den herkömmlichen Werbegeschenken abzusetzen.

Für Unternehmen stellen ECO-Werbeartikel also einen klaren Mehrwert dar. Aber gibt es nicht doch noch eine Möglichkeit, die Ausdrücke „Nachhaltigkeit“ und „Werbeartikel (mit Wegwerf-Assoziation)“ zu vereinbaren?

Ein möglicher Gedanke ist, dass die Menschen durch solche ökologischen Giveaways der großen Unternehmen, die möglicherweise in irgendeiner Form ein Vorbild für die eigene Person, oder das eigene Handeln verkörpern, Inspiration erhalten, zum Nachdenken angeregt werden und dem Nachahmungsprinzip zufolge ebenfalls mehr auf ihr eigenes nachhaltiges und umweltfreundliches Handeln achten und Wert legen.

Hoffen wir also, dass sich wenigstens dieser Aspekt der hochgelobten ökologisch verwertbaren Werbegeschenke auch nachhaltig auf unsere Umwelt auswirkt!

Foto-Credit: Unsplash

21 März 2020 — Aurelija Vaitkute

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